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CuBa Change > Projektziele > Forschungsziel
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Projektziele
Forschungsziele
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In dem Projekt »CuBa Change« wird ein Anwenderleitfaden entwickelt, der aus zwei modular einsetzbaren Teilen besteht: Teil I enthält eine Korrelationsmatrix zur Verdeutlichung des Zusammenhangs einzelner Kulturmerkmalen mit bestimmten Arten von Change-Projekten. Dazu gehört eine Anleitung zur Identifikation und Messung von Kulturmerkmalen im eigenen Unternehmen in Form eines Inventars sowie eine klare Abgrenzung der Change-Typen, die durch Beispiele verdeutlicht werden. Teil II behandelt die gezielte Auswahl von Change-Methoden unter Berücksichtigung der durch die Unternehmenskultur gesetzten Rahmenbedingungen. Dazu werden die für einzelne Phasen des Change-Prozesses vorgestellten Methoden auf ihre Eignung im Zusammenhang mit unternehmenskulturellen Rahmenbedingungen geprüft und die Empfehlungen entsprechend erweitert.
Der erste Schwerpunkt des Projekts ist die Entwicklung eines leicht handhabbaren Tools zur Identifizierung der kritischen Kulturmerkmale in Form einer Korrelationsmatrix (siehe Bild 2). Diese soll Führungskräften dazu dienen, bei geplanten Change-Prozessen frühzeitig fördernde und hemmende Merkmale der Kultur ihres Unternehmens abschätzen zu können. Um tatsächlich leicht anwendbar zu sein, muss das Tool folgende Vorraussetzungen erfüllen: Es muss auf eine übersichtliche Anzahl von Kulturmerkmalen beschränkt sein. Das Forschungsfeld zur Unternehmenskultur ist sehr weit und differenziert Eigenschaften in großer Zahl. Nur die relevantesten Merkmale bezüglich Prognostizierbarkeit und ihrem Gewicht für Change-Prozesse werden in die Beurteilungsmatrix aufgenommen. Die verwendeten Bezeichnungen für Change-Typen und Kulturmerkmale müssen eingängig und schnell verständlich sein. Ein Instrument mit stark wissenschaftlicher Terminologie wird abschreckend wirken und als nicht praxisnah empfunden werden. Es muss eine Anleitung geboten werden, anhand derer Kriterien sich das Vorhandensein und die Ausprägung eines Kulturmerkmals in seinem Unternehmen beurteilen lässt. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine Fehlanwendung im Sinne einer falschen Methodenanwendung stattfindet, weil etwa keine objektive Bewertungsgrundlage vorhanden ist und durch unterschiedliche Wahrnehmungen Verzerrungen auftreten können.

Bild 2: Korrelationsmatrix von Changetypen und Kulturmerkmalen
Der zweite Schwerpunkt des Forschungsvorhabens ist eine Erweiterung des bestehenden qualitätsorientierten Methodenbaukasten für Change-Prozesse von VOIGT (CHANGE - Systematik nach VOIGT siehe Bild 1). Stehen für eine Phase des Change-Prozesses verschiedene Methoden zur Verfügung, wird auf diese Weise eine zusätzliche Grundlage in Form einer Entscheidungsmatrix geboten, welche Methoden für dieses Unternehmen unter den spezifischen Rahmenbedingungen (Kulturmerkmale) eher oder weniger gut geeignet sind. Sind für eine geplante Veränderung beispielsweise ein oder zwei hemmende Kulturmerkmale identifiziert, können gezielt Methoden zur Anwendung kommen, die den Einfluss dieser hemmenden Merkmale minimieren.
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